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  Im Ausweis von Hubaz steht der bürgerliche Name Thomas Zippe, geboren in Kahla, aufgewachsen und (wieder) wohnhaft in Bürgel. Doch wer ihn kennt, weiß oft mit dem Namen nichts anzufangen. Denn schon beinahe ewig ist Hubaz Hubaz, und Schluss. Seinen Spitznamen hat er durch den älteren Bruder Hubert bekommen: "Mein Bruder ist ein großer Kerl, weshalb er immer Batzen gerufen wurde, Hubert-Batzen oder kurz Hubaz. Und ich war halt einfach der kleine Hubaz!
 

Schon in Kindertagen interessierte sich Hubaz für die Musik; der Opa brachte ihm erste Griffe auf der Klampfe bei. Danach spielte er erst Trompete und dann Tenorhorn im Pionierblasorchester an der Schule. "Die Trompete war immer zu laut, da haben sie mir das Tenorhorn gegeben", erinnert sich Hubaz.

Doch die Blasinstrumente interessierten ihn nicht mehr, als er so 12 oder 13 war: Jetzt hatte ihn der Beat infiziert, Hubaz wollte richtig Gitarre lernen. Drei Jahre später gründete er die erste Band. Bei "Polo" spielte Benno mit und Ander, der erste Drummer von ROSA.

Für Hubaz war längst klar, dass er mit der Musik seine Brötchen verdienen wollte, doch erstmal hieß es, einen "richtigen" Beruf zu erlernen. Das hieß, er ging zu Zeiss und wurde Modellbauer. Neben der Lehre machte Hubaz die erste Bekanntschaft mit dem Bass und den Bassnoten, als er in Weimar Übungsschüler bei einem Musik-Studenten wurde. "Die Noten kannte ich schon von der Trompete, doch Bassnoten werden tiefer gespielt als sie geschrieben sind, das war mir neu", erinnert sich Hubaz. Dennoch hatte es ihm der Bass angetan, und bei Pawel, einem Tschechen, der bei "Soulful Dynamics" den Bass spielte, ging er auf der Geraer Musikschule in die Lehre.

"Polo" spielte noch immer an den Wochenenden, doch Hubaz wollte sich verändern. 1979 verließ er die Band und heuerte bei "Zippels Rockband" an.

Mitte der 80er Jahre wollte Hubaz ins Profilager, doch Zippel zog nicht mit. Hubaz und Benno, die sich seit Jugendtagen kennen, schmiedeten Pläne, eine neue Band zu gründen. "Der Name ROSA war meine Idee", sagt Hubaz. Kurz, prägnant, einprägsam und unkompliziert sollte der Name sein, und englische Namen machten die Offiziellen misstrauisch. "ROSA ist ein Frauenname, und der Name hat keinen Hintersinn, obwohl wir immer wieder danach gefragt werden!"

Als zu Wendezeiten die Geschäfte nicht so gut liefen, gründete Hubaz parallel zu ROSA "Big Chicken", eine Band, die vornehmlich Bluesrock wie Johnny Winter, Gallagher oder Ten Years After spielte.

Hubaz´ Platz bei ROSA ist oben auf der Bühne, doch seit 1997 reizen ihn zuweilen noch ganz andere Höhen: Hubaz machte seinen Segelflugschein und zieht nun in seiner Freizeit seine Kreise in den Regionen, wo sonst nur die Geier fliegen. Ein anderes Hobby ist den Gaumenfreuden gewidmet: Hubaz kocht gerne und stellt selbst Weine her. "Ich feiere halt gerne", sagt er und lacht.