Lass dich fallen

Denk dir einfach nur, normal
wir sind hier, nur wir.
Keiner stört.
Komm sei bei mir.
Wir lassen die Welt
hinter uns.
Lass uns vergessen,
was draußen ist.
Komm her!
Ich vermiss dich schon
so sehr.
Zu lang habe ich dich
nicht gesehen.

Noch sind wir uns
ein wenig fremd.
Was noch dazwischen ist,
was uns trennt -
nimm es fort mit mir!
Nimm es weg!
Vertraue mir! Liebe mich!

Lass dich fallen!
Komm sei mir nah!
Wir werden sehen,
was niemand sah.
Verschmilz mit mir,
bis wir ein Leib
und eine Seele sind!
Sieh mich an!
Sieh mir ins Gesicht!
Deinen Blick
vergesse ich nicht.
Wenn du gehst -
bis du wieder
bei mir bist.

Das Leben hält uns
absolut auf Trapp.
Immer stark sein
und knallhart.
Wer Schwäche zeigt,
hat seine Chance verspielt.
Es gibt Momente,
da kommt es mir so vor,
als hätten wir
unser Gefühl verloren.
Wenn du willst,
werden wir heut
neu geboren.

Du fehlst mir

Wieder hast du diesen Blick,
der mir sagt - ich geh.
Und ich weiß nichts hält dich zurück.
Und du weißt dass ich es nicht verstehe.
Wieder spüre ich diese Klinge
tiefer in mir.
Jenen Schmerz den du mir nahmst,
als du kamst.

Wo hast du dich versteckt?
Sag mir, wo gehst du hin?
Wer liegt an deiner Haut,
wenn ich dich nicht mehr find?
Oder lässt du keine Menschenseele
in dein Revier?
Leckst du deine Wunden selbst,
wie ein krankes Tier?
Ich hab keinen Schimmer,
welches Spiel du treibst.
Hast du Angst, dich zu verlieben,
wenn du bei mir bleibst?

Du fehlst mir. Du fehlst mir so.

Sag mir endlich, wer du bist -
warum ich dich so begehr!
Warum vergesse ich dich nicht?
Ich weiß überhaupt nichts mehr.
Du bist in mich geschossen,
wie der erste Schnee,
bin ich an dir zerflossen,
wie Tränen.
Jede Nacht wird schlimmer
ohne deinen Kuss.
Ohne deine Nähe,
weiß ich nicht mehr
ob ich leben oder sterben muss.

Frag mich, warum ist mein Himmel
plötzlich nur noch grau und leer?
All die Dinge, die ich so liebe,
bedeuten mir nichts mehr.
Frag mich, warum ich in der Nacht
in fremde Häuser sehe?
Warum ich dich suche - du fehlst mir.

Es tut weh

Kleiner Freund,
mit dem fröhlichen Blick -
du siehst mich so traurig an.
Hab gehört,
sie ist dir weggerannt.
Hat jetzt einen großen Mann
Du sitzt hier,
auf dem kalten Stein.
Und es stört dich nicht zu erfrieren.
Du willst jetzt bestimmt
alleine sein.
Hast du nichts mehr zu verlieren?

Es tut weh, es tut so weh.
Es ist kaum zu ertragen.
Und du denkst, es geht nie vorbei.
Es tut weh, es tut so weh.
Du brauchst nichts zu sagen.
Komm, steig einfach ein.

Kleiner Freund,
mit dem großen Herz -
ich weiß zu gut, wie es dir geht.
Wie man ewig sucht,
nach seinem Glück.
Findet, verliert und nichts mehr versteht.
Bleib bei mir,
wenn du keinen hast!
Bis deine Wut verklungen ist.
Weder du, noch sie
hat Schuld daran,
dass du jetzt so traurig bist.